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E-Motorrad im Alltag
1 Jahr her

E Motorrad fahren mit Autoführerschein: Wichtige Informationen

Was geht mit Klasse B – und wann brauchst du mehr?

Immer mehr Menschen wollen auf zwei Räder umsteigen – am liebsten ohne extra Führerschein. Ob das geht, hängt vom Modell ab. Hier steht, welche E-Motorräder du mit dem Autoführerschein fahren darfst, was die B196-Erweiterung bringt und worauf du beim Einstieg achten solltest.

Was erlaubt der Autoführerschein?

Mit dem normalen Autoführerschein (Klasse B) darfst du in Deutschland keine regulären E-Motorräder fahren. Entscheidend ist nicht, ob ein Motorrad elektrisch oder Verbrenner ist – sondern Leistung und Geschwindigkeit.

B
Autoführerschein – kein Motorrad

Berechtigt nur zum Fahren von PKWs. Kleinkrafträder bis 45 km/h und 4 kW sind erlaubt – aber kein vollwertiges E-Motorrad. Das Metorbike Classic 50 fällt in diesen Bereich.

Kleinkrafträder bis 45 km/h
max. 4 kW

B196
Erweiterung – 125er ohne Prüfung

Wer mindestens 25 Jahre alt ist und seit 5 Jahren den B-Schein hat, kann per Kurs (ohne Prüfung) Krafträder bis 125 cm³ und 11 kW fahren – also auch das Metorbike 70 Pro und Max 100.

ab 25 Jahre
5 Jahre B-Schein
max. 125 cm³ / 11 kW

A1
Leichtkrafträder – der klassische Weg

Ab 16 Jahren, mit Fahrschule und Prüfung. Erlaubt Motorräder bis 125 cm³ und 11 kW. Anders als B196 international anerkannt und anrechenbar auf A2.

ab 16 Jahre
max. 125 cm³ / 11 kW
international gültig

B196 gilt nicht im Ausland

Die B196-Erweiterung ist nur in Deutschland gültig und lässt sich nicht auf A1 oder A2 anrechnen. Wer regelmäßig ins Ausland fährt oder später aufsteigen will, sollte direkt den A1 machen.

Ausrüstung & Vorbereitung

Egal ob Autoführerschein, B196 oder A1 – wer auf ein E-Motorrad steigt, braucht die richtige Ausrüstung. Kein Nice-to-have, sondern Pflicht.

Grundausstattung

Helm, Motorradjacke, Motorradhose, Handschuhe, Stiefel mit Knöchelschutz, Rückenprotektor. Bei schlechter Sicht: Reflektoren und Regenbekleidung.

Vor jeder Fahrt checken

Reifendruck und Profil, Bremsen, Licht und Blinker, Akkustand und Reichweite. Kette geölt und gespannt? Zwei Minuten Check – immer.

Fahrkurs besuchen

Auch ohne Pflicht lohnt sich professionelle Anleitung. Besonders wer vom Auto aufs Motorrad umsteigt, unterschätzt oft das andere Fahrverhalten.

Defensiv fahren

Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer antizipieren, keine Ablenkungen, regelmäßig Pausen machen. Konzentration ist auf dem Motorrad alles.

Welches Metorbike passt zu meinem Führerschein?

Classic 50

Klasse AM oder alter Klasse 3 – kein Motorradführerschein nötig. Bis 50 km/h, ideal für die Stadt.

70 Pro

A1 oder B196. Bis 70 km/h, mehr Reichweite, mehr Fahrspaß – für alle, die mehr wollen.

Max 100

A1 oder B196. Bis 110 km/h, volle Leistung – das stärkste Modell im Metorbike-Lineup.

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Rauf aufs Motorrad – mit dem richtigen Schein

Mit dem normalen Autoführerschein kommst du direkt auf das Metorbike Classic 50. Wer 25 ist und seit 5 Jahren fährt, kann mit der B196-Erweiterung ohne Prüfung auf die stärkeren Modelle umsteigen. Und wer den klassischen Weg gehen will: A1 ab 16, international gültig, und als Sprungbrett zu A2 und A anrechenbar.

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